Die Baureihe 80 bei der DB 

80 030 und 80 033     (Klick auf einige Bilder eröffnen Großansichten)

Mit der Vereinigung der deutschen Länderbahnen zur Deutschen Reichsbahn verfügte die Bahngesellschaft über viele verschiedene Typen von Rangierlokomotiven. Vielfach wurden auch überalterte Streckenlokomotiven im Rangierbetrieb eingesetzt. Durch diese großen Typenvielfalt und das Fahrzeugalter war ein wirtschaftlicher Rangierbetrieb nicht möglich. Deshalb war im Rahmen der Aufstellung des Programmes zum Bau von Einheitsdampflokomotiven bereits von Anfang an der Bau von Rangierlokomotiven vorgesehen.


80 033

Um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, erhielten die Lokomotiven einen Überhitzer um Heißdampf nutzen zu können. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigten Vergleiche bei der 1934 gebauten DR-Baureihe 89.0, die als Heiß- und Nassdampflokomotiven gebaut wurden.
Weiterhin wurde bei der Konstruktion Wert darauf gelegt, den Kessel so leistungsfähig wie möglich zu gestalten. Dadurch war es notwendig an anderen Stellen soviel Gewicht wie nötig einzusparen und von daher wurden die Kuppelräder mit einem Durchmesser von 1,10 m statt 1,25 m ausgelegt. Masseeinsparungen erzielte man außerdem bei den Zylindern, Achsen und am Triebwerk.
Die dreifachgekuppelten Lokomotiven erhielten die Baureihennummer 80.

Triebwerk 80 033

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren 14 Lokomotiven bei der Deutschen Bundesbahn (80 005, 013–016, 028–039) verblieben. Die Lokomotiven konnten einen 900 Tonnen schweren Zug in der Ebene mit 45 km/h ziehen. Bei einer Steigung von 10 ‰ reichte die Leistung für einen 175-t-Zug bei 45 km/h, bei 25 ‰ für 140 t bei 25 km/h.


80 030

Bei der Bundesbahn wurden die Lokomotiven bis 1965 aus dem Bestand ausgemustert.
Textquelle "Wikipedia"


80 030

80 030

Vielleicht hat der kleine Artikel ja etwas Licht ins Dunkel der BR80 gebracht und auch etwas Freude beim studieren gemacht.

Ralph Görbing (RG2)