Eckdaten:

    Format: ANL3/Version 7.5,Patch2
    Anlagenbreite: 5,50 km
    Anlagenlänge: 1,04 km
    Niveau: -11,50 m bis 70 m
    Rasterdichte: 200 Knoten pro km
    Gleislänge: 69 km
    Anzahl der Modelle: 11748
    Züge im Automatikbetrieb: 19
    Bauzeit: ca. 6 Monate
    Epoche: V/V I der DBAG

 

 

Das Motiv
Das Anlagenmotiv befindet sich zwischen Würzburg und Aschaffenburg. Dort entstand die "Nantenbacher Kurve", welche die Spitze des Maindreiecks bei Gemünden umgeht und die ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Fulda-Würzburg (-Nürnberg/München) an die Spessart-Hauptstrecke nach Frankfurt anbindet. Die alte Strecke folgt dem Mainufer von Würzburg über Gemünden bis Lohr, während die ICE-Strecke auf tunnelreicher Trasse im Inneren des Main-Dreiecks verläuft.

Nicht nur die reizvolle landschaftliche Umgebung entlang des Mains mit seinen markanten Weinterrassen, sondern auch das Verkehrskonzept macht die „Nantenbacher Kurve" für den Eisenbahnfreund besonders interessant.
Der Abzweig „Nantenbach" entpuppt sich zu einem betriebsintensiven Schwerpunkt, denn hier müssen die Züge sortiert und auf die für sie bestimmte Strecke gebracht werden. Während über die Neubaustrecke sämtliche Fernzüge verkehren, bleibt der Regional- und Güterverkehr auf der alten Linie erhalten.

Die Umsetzung in die virtuelle Welt
Das Motiv wurde zwangsläufig gesucht, um die technischen und grafischen Möglichkeiten von EEP7 bestmöglich umzusetzen.Die neuen Wasserobjekte sowie die Oberflächenbearbeitung mit innovativen Bodentexturen sollten unbedingt Bestandteil des Projektes sein.

Im Heft „Rolf Knippers schönste Anlagen-Entwürfe" vom Miba-Verlag fand sich der endgültige Zündfunke zum Thema.

Die Nantenbacher Kurve als Modellbahnvorschlag

Anschluss links   Quellen: Rolf Knippers/MIBA 

Eine nur geringe Auswahl an Modellen, sowie der ständige Hintergedanke eines flüssigen, performance- 
orientierten Anlagenbetriebes mit Hardware der Mindest- Systemanforderungen machte das Projekt zu einer Herausforderung.
Die Darstellung eines umfangreichen Bahnhofs fiel von vorn herein mangels geeigneter Modelle aus dem Konzept.
Der insgesamt schlechte und weiterhin unausgereifte Eindruck der Weichen ermunterte nicht zum Aufbau (form)vollendeter Kombinationen.
Letztendlich konnte das ursprüngliche Motiv zwar nicht authentisch umgesetzt werden, aber es erlaubte zahlreiche  fiktive Ideen und Erweiterungen zu integrieren.
Fotos und eigene Eindrücke deutscher Flussstrecken wie z.B, an Rhein, Mosel, Saale/Unstrut, Elbe dienten als Anregung und sollten dem Projekt gut zu Gesicht stehen.

Etwa sechs Monate Bauzeit waren nötig, um die Anlagenidee zur Fertigstellung zu bringen.
Eine exklusive Modellerstellung zum Thema konnte nicht durchgesetzt werden.
Neben Modellen der Grundversion standen zunächst Objekte aus vergangenen Anlagen, 
sowie Free- Modelle einiger Konstrukteure zur Verfügung. Einige wenige Shopsets wurden zusätzlich herangezogen.

Die rechte Anlagenseite als Anregung zum "wegkaschieren".
Die Ortschaft selbst muss ohne Bahnhof auskommen. Sie wurde mit wenigen Gebäuden angedeutet.


Die Umsetzung in EEP


Die linke Anlagenseite


Wasser, Straße, Schiene: 3 Verkehrswege auf engsten Raum.

"Schlanke" Bahnhöfe prägen heute die Szene.
Rund um den einstigen Güterschuppen breitet sich jetzt der P&R-Parkplatz aus.
Das Empfangsgebäude hat ebenfalls seine Zeiten hinter sich.
Bedeutungslos und verwuchert fristet es sein letztes Dasein hinter Absperrzäunen und moderner Lärmschutzwand.



Mitwirkende:

Bei folgenden Personen möchte ich mich für die Mitwirkung des Projektes ganz herzlich bedanken:

Bereitstellung von Modellen:
Achim, Fricke, Roland Ettig, Ralf Görbing, Norbert Popp, Lothar Wilke, Rudolf Tüllmann, Stefan Gothe,
Stefan Köhler-Sauerstein, Steffen Mauder, Sascha Böhnke

Tests und Beratung:
Ralph Görbing, Erich Meeß, Sven-Eike Bauer


Viel Spaß mit unseren virtuellen Anlagen und EEP
wünscht Ihnen
Andreas Großkopf

Shop:

 



Die Anlage ist im Hauptprogramm ab EEP8 Expert und EEP9 enthalten.