Eckdaten:
Format: ANL3/Version 11.3
Anlagenbreite: 2,12 km
Anlagenlänge: 1,00 km
Niveau: -7,34 m bis 16,27 m
Rasterdichte: 250 Knoten pro km
Gleislänge: 46,5 km
Anzahl der Modelle: ca. 4600
Bauzeit: ca. 5 Monate
Epoche IV der Deutschen Reichsbahn
Verwendete Zusatztools:
JW Gleiseditor, EEPModelFilesConverter-DEV
Erstellt mit EEP 9.3 und 11.3

Stadtbahn-Ost bietet Ihnen umfangreichen Zugverkehr auf einer kleinen Anlage inmitten einer angedeuteten Großstadt.
Das Thema selbst ist frei erfunden und wurde in der Zeit der Deutschen Reichsbahn der siebziger und achtziger Jahre der ehemaligen DDR angesetzt.
Zahlreiche Motive standen jedoch Pate, um eine gewisse Authentizität der Anlagencharakteristik zu erreichen.
Die virtuelle Umsetzung versucht eine Mischung aus Real- und Modellbahnatmosphäre zu schaffen.
Gleis- und Bahnsteiglängen sowie Weichenradien sind bis auf wenige Abweichungen möglichst großzügig gestaltet.
Somit sind Einsätze von Original-Zuglängen möglich.
Die Abläufe des Zugverkehrs orientieren sich hingegen stark an Modellbahn- Schauanlagen, bei denen es darum geht, einen möglichst dichten und abwechslungsreichen Zugverkehr zu simulieren.

Lassen Sie sich inspirieren und tauchen Sie ein... in eine virtuelle Eisenbahnwelt aus längst vergangener Zeit.


(Klick auf die Bilder ermöglichen Großdarstellungen)

Das Zentrum der Anlage bildet ein mehrgleisiger Trennungsbahnhof mit Überhol- und Kreuzungsmöglichkeiten sowie ein integrierter kleiner Rangierbereich mit Industrieanschluß, Güterabfertigung und Laderampen.
Auf die Integration eines Bahnbetriebswerkes, welches durchaus für einen Trennungsbahnhof dieser Größenordnung eine Berechtigung hätte, mußte letztendlich verzichtet werden. Zu groß wäre die Anschaffung entsprechender zusätzlicher Modelle. Dennoch bietet sich die Möglichkeit, durch einige Eingriffe, diesen Platz selbst zu schaffen und Ihr eigenes BW zu integrieren. Die Anschlüße dafür sind bereits vorhanden.



Trotz Bestückung zahlreicher Modelle, welche bei einer Stadt-Thematik unausweichlich ist, sollte dennoch eine gute Performance das Ziel bestimmen. Von daher wurde der Grundgedanke verwiklicht, einen solchen Hauptbahnhof nicht in der Länge, sondern im Bogen auszubilden. Somit spielt sich der Bahnhofsbetrieb fast im rechten Winkel ab. Aus der Lokführerperspektive ist von daher immer der Anlagenrand in der Nähe.

Für das "Wegkaschieren" der recht zahlreichen Streckenäste aus einer Stadt, mußte reichlich improvisiert werden. Überführungsbauwerke wurden deshalb oftmals etwas zweckentfremdet. Die Tricks aus der "Realmodellbahn" fanden hier im virtuellen Rahmen ebensolche Anwendungen.

Die rechte Anlagenseite zeigt deutlichen Vorstadtcharakter. Hier wurde u.a. eine DDR-typische Plattenbausiedlung, eine Kleingartensparte sowie ein Sportplatz angesiedelt.
 

Streckenführung:

Etwas verwirrend wird Ihnen beim ersten „Studium“ des Gleisplanes die Trassenführung insbesondere der
„Gleisspiralen“ außerhalb des gestalteten Teils der Anlage erscheinen. Das Grundprinzip allerdings ist eigentlich
nichts anderes als ein in sich mehrmals verschlungenes Gleisoval im zweigleisigen „Hundeknochenprinzip“. Lediglich bei der rechten Einfahrt in den Trennungsbahnhof wird dieses Prinzip einmal unterbrochen und neu aufgeteilt.
Die „Gleisspiralen“ dienen zum Einen zur Überwindung von Höhendifferenzen, zum Anderen gleichzeitig als über die gesamte Anlage verteilte Schattenbahnhöfe. Dies sollte sich positiv auf die Performance auswirken, da die Zuggarnituren nicht in ein bestimmtes Areal gezwängt werden und somit die Framerate in bestimmten Bereichen unangenehm beeinflussen.
Damit Ihnen eine bestmögliche Übersichtlichkeit der Züge auch im „Schattenbereich“ möglich ist, wurde dieser in offener Form gestaltet. Aus diesem Grund wurde auch auf virtuelle Gleisverbindungen und Zugdepots verzichtet.
 

Automatik und Fahrbetrieb:

Die Anlage funktioniert nahezu komplett vollautomatisch mit unterirdischen Steuerstrecken. Eigene Eingriffe sind aber dennoch möglich und auch gewollt.
So werden beim ersten Anlagenstart insgesamt 11 Züge ihren Fahrdienst ausführen.
Genau hier können Sie sich aufgefordert fühlen, sofort eigene Zugverbände einzusetzen und in den laufenden Automatikbetrieb zu integrieren. Es wird jedoch empfohlen, die Anzahl von 18 Zügen nicht zu überschreiten!
Weiterhin steht eine Anlagenvariante ohne gespeicherte Züge zur Verfügung. Hierbei können Sie von anbeginn Ihre eigenen Lieblingsfahrzeuge einsetzen und in die Anlagenautomatik führen.

Zusätzlich lassen sich Güterzüge in einen  freien Rangierbereich des Bahnhofes ausfädeln. Somit ist es möglich bei fortlaufendem Betrieb in diesem Areal Güterzüge zu behandeln, Frachten aus einem hier
ansässigen „Volkseigenen Betrieb" anzusetzen oder auch mal nur einen Lokwechsel vorzunehmen.

Für die gesamte Durchführung Ihrer eigenen Eingriffe in die Anlage und weitere interessante Informationen lesen Sie bitte vorab die Anlagendokumentation.
 

Basic- und Plusversion:

Stadtbahn-Ost wird Ihnen in 2 Varianten angeboten. In der Basic- Version sind alle zur Anlage nötigen Modelle enthalten sein. Lediglich beim Rollmaterial wurden Abstriche gemacht. Hierbei sind dann größtenteils Zuggarnituren der Grundversionen und einige schon aus anderen Anlagen bekannte Modelle unterwegs. Da sich die Anlage davon auszeichnet, eigenes Rollmaterial einzusetzen, dürfte diese Variante für schmale Portemonais mehr als ausreichend sein.

Die Plus-Version beeinhaltet ein zusätzliches Rollmaterial-Paket von Exklusivmodellen, die ausschließlich nur mit der Anlage erhältlich sind.

Wir hoffen, dass Ihnen auch "Stadtbahn-Ost" jede Menge Anregungen und unbegrenzten Spielspaß bieten wird.


Mitwirkende:

Exklusive Modellkonstruktionen:
Ralph Görbing, Michael Wünsch

Bei folgenden Personen möchte ich mich für die Mitwirkung des Projektes, sowie für die Bereitstellung von Modellen ganz herzlich bedanken:
Ralph Görbing, Roland Ettig, Stefan Gothe, Uwe Becker, Jürgen Engelmann, Ralf Smektalla, Stefan Köhler-Sauerstein, Jörg Swoboda, Sascha Böhnke, Benjamin Hogl, Frank Schäfer, Ursula Popp, Andreas Hempel, Uwe Fischer, Stefan Böttner, Hans Brand, Michael Siebert, Hans-Christian Schulz, Ulf Freudenreich, Bernt Hoppe, Dirk Kanus, Karsten Gruner, Willi Ahlhelm, Steffen Mauder, Trendverlag

Tests + Beratungen:
Jobst Petig, Ralph Görbing, Benjamin Hogl, Erich Mees, Frank Schäfer, Götz Meyer
 

Viel Spaß mit unseren virtuellen Eisenbahnwelten und EEP wünscht Ihnen
Andreas Großkopf

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