Die Haus-zu-Haus Logistik für EEP 
Ein Gemeinschaftsprojekt von Jürgen Engelmann und Ralph Görbing

 


Schon 1924 wurden auf der eisenbahntechnischen Ausstellung in Seddin die ersten Bemühungen um den kombinierten Ladungsverkehr durch die DR vorgestellt. Es handelte sich um einen Flachwagen mit vier fahrbaren Kesselbehältern, die im Auftrag der Berliner Meierei C. Bolle gebaut wurden und erstmals einen Haus-Haus-Verkehr von Kokosfett ermöglichte.
Die Infrastruktur wurde durch die DR ständig verbessert, bereits 1935 waren etwa 12.000 Behälter mit unterschiedlichsten Transportmöglichkeiten im Einsatz

Die Entwicklung der pa-Behälter (pa = porteur amenáger) wurde zunächst durch den 2-ten Weltkrieg unterbrochen, fand jedoch seine Fortsetzung in den sogenannten "Feldschlösschen-Behältern".

 

In den Niederlanden wurde der Behälterverkehr seit den 30er Jahren betrieben und hatte sich sehr gut eingeführt. Die DB prüfte die Durchführbarkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit. Dazu wurden 1000 offene Behälter gebaut, sowie Behältertragwagen und ein Straßenzustellfahrzeug entwickelt.

Den Höhepunkt erreichte der "Von Haus zu Haus Verkehr" in den 60er Jahren mit mehr als 25.000 Behältern in verschiedenen Ausführungen für die unterschiedlichsten Transportaufgaben. Abgelöst wurde der inzwischen Mittelcontainer genannte ehemalige Großcontainer durch die Übersee-Container.

 

In Zusammenarbeit mit Ralph Görbing entsteht ein umfassendes Programm an Behältern, Tragwagen, und Zustellfahrzeugen. Weiterhin ist geplant, die entstandenen Behälter in Zusammenarbeit mit Stefan Köhler-Sauerstein auch für dessen Wagen bereitzustellen.
Besonderes Augenmerk wird auf das Jubiläum des deutschen Reinheitsgebotes von 1516 bei der Umsetzung der Bierbehälter finden.
 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt "Von Haus zu Haus" befindet sich zum Teil schon in der Testphase, der Zeitpunkt der Veröffentlichung bleibt offen.

Jürgen Engelmann und Ralph Görbing